Wahlkreiskonferenz für die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2013

Wahlen

Harald Unfried, Johanna Werner-Muggendorfer, Rita Röhrl, Anja Köig

Am Samstag, 09.03.2013, wurden die beiden Listen zur Landtags und Bezirkstagswahl 2013 aufgestellt und bestätigt. Aus der Stadt Landshut waren Harald Unfried und Anja König vertreten.
Ich wurde als Direktkandidatin für Landshut auf Platz 7 der Bezirkstagsliste bestätigt. Nun gilt es für die SPD und natürlich für mich weiterhin zu powern und den Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass es sich lohnen wird, mir die Stimme zu geben.

Meine Bewerbungsrede für die Bezirkstagskandidatur:

Ich heiße Anja König, ich bin 42 Jahre alt und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.
Meine Berufliche Ausbildung ist kurz gesagt: Lehramtsstudium für die Fächer Mathematik und Physik, seit 1991 bin ich allerdings als Sozialversicherungsfachangestellte bei gesetzlichen Krankenkassen tätig, nunmehr seit über 5 Jahren als Leiterin des ServiceCenters der BKK VBU in Landshut.
2004 bin ich in die SPD eingetreten, weil mir nicht ganz klar warum ein SPD-Oberbürgermeisterkandidat in Landshut nicht gewählt wird und habe mir gedacht: die SPD braucht meine aktive Unterstützung und nicht nur mein Kreuz auf dem Stimmzettel. Seit 2009 bin ich nun Stadtverbandsvorsitzende in Landshut, ich bin mittlerweile stellvertretende Unterbezirksvorsitzende und auch im Bezirksvorstand bin ich seit einigen Jahren tätig. Meine Kandidatur für den Bezirkstag ist ganz logisch: ich möchte vor allen Dingen auf kommunaler Ebene arbeiten, mich hauptsächlich für die kleineren Belange vor Ort einsetzen.
Der Bezirkstag ist auch verantwortlich für die Verteilung von Mitteln z.B. an die Behindertenwerkstätten, das ist in meinen Augen eine wichtige Angelegenheit. Mein behinderter Bruder ist schon seit mehreren Jahren in den Landshuter Werkstätten untergebracht, so dass ich bereits einen engen Bezug dorthin habe.
Die Bezirkskrankenhäuser sind ebenfalls ein wichtiges Aufgabenfeld des Bezirkstages, denn gerade die psychischen Erkrankungen steigen jährlich an. Hier Pauschalen für Behandlungen bestimmter Krankheitsbilder einzuführen, wie es auch seit vielen Jahren für zum Beispiel Schilddrüsenoperationen oder Blinddarmoperationen gibt, halte ich strikt für falsch und nur als Sparmaßnahme für notwendige Aufgaben und Ausgabengebiete. Psychische Erkrankungen brauchen Zeit für die Genesung und nicht irgendeine Vorgabe, an die man sich zu halten hat.
Vielmehr sollte mehr für die Verhinderung von diesen Krankheitsbildern geleistet werden, burn out und Erschöpfungssyndrome können vermieden werden, durch den Abbau von Druck im Arbeitsleben und die Bekämpfung von prekären Beschäftigungsverhältnissen, durch die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen, damit die Existenzsorgen der Menschen in unserem Land minimiert werden und jeder von seiner Hände Arbeit gut leben kann, meine lieben Freunde.
Wie ihr seht bin ich nicht nur privat, sondern auch beruflich mit den Themen des Bezirkstages beschäftigt und vertraut und deshalb bestens als Bezirksrätin geeignet. Außerdem bin ich gesellschaftlich breit in meiner Wahlheimatstadt Landshut verwurzelt, die ja auch die Bezirkshauptstadt von Niederbayern ist.
Ich bitte euch deshalb um die Bestätigung meines Listenplatzes und natürlich im Wahlkampf um eure Unterstützung.
Vielen Dank und Glück auf!

 
 

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