Neue Tarifrunde der IG Metall

Arbeit & Wirtschaft

von links: Alex Seitz, Anja König, Birgit von Garell und Robert Grashei

Warnstreiks - Bei der ebm papst GmbH war ich dabei!


Nach dem mickrigen Angebot der Arbeitgeberseite hat die Gewerkschaft nun zur einzigen Antwort, welche die Arbeitgeber verstehen, aufgerufen: zu Warnstreiks. Heute war ich beim Warnstreik bei der ebm papst GmbH auch wieder dabei.

Dem vbm haben wir in dieser Verhandlungsrunde unmissverständlich klar gemacht, dass das Angebot nicht diskussionswürdig ist.
2,3 Prozent anzubieten, die darüber hinaus nur 1,9 Prozent wert
sind, ist gelinde gesagt, ein unfreundlicher Akt. Dieses Angebot fordert den Konflikt geradezu heraus. Die Arbeitgeber machen damit klar, dass sie nicht bereit sind, Verantwortung für Wachstum und Beschäftigung zu übernehmen. Statt über eine vernünftige Entgelterhöhung Impulse für mehr Nachfrage zu geben, gefährden die Arbeitgeber mit ihrer
Verweigerungshaltung die wichtige Ankurbelung der Inlandsnachfrage. Ein blühender Binnenmarkt bringt ein Mehr an Investitionen mit. Dadurch werden die Arbeitsplätze sicherer. Wir wissen: Verteilungsfragen sind und
bleiben Machtfragen. Wir sind bereit, diesen Konflikt mit den Arbeitgebern auszutragen.
Dies war der Grundtenor und die Botschaft. Es war eine bomben Stimmung und würde den Arbeitgebern nicht raten sich auf richtige Streiks einzulassen. Ich glaube, das kostet sie weitaus mehr als den Forderungen nachzugeben, die vollkommen gerechtfertigt sind, denn es wurde so viel Gewinn von den Arbeitnehmern erwirtschaftet, dann sollen sie auch ein Stück vom Kuchen abbekommen.
Kämpft weiter und unterstützt die Gewerkschaft bei ihren Verhandlungen.

 
 

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