Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in Bruckberg

Wahlkreis

Wenn nicht jetzt wann dann?

Die Kandidaten zur Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahl Harald Unfried, Ruth Müller und Anja König besuchen auch die Ortsvereine bei ihren Mitgliederversammlungen.

Nach den Grußworten berichteten der zweite Bürgermeister Richard Hampl-Portenlänger und Josef Kollmannsberger über die aktuellen Themen im Gemeinderat, im Mittelpunkt stand das Hochwasser der vergangenen Tage. Einleitend dankte Hampl-Portenlänger den vielen Helfern, die die Gemeinde vor einer Katastrophe bewahrt hatten: „Viele Feuerwehrleute sicherten die Dämme, um eine Katastrophe für Bruckberg und Landshut zu verhindern, während zum Teil zu Hause Ihre eigenen Keller bedroht waren. Diese Leistung verdient unseren Dank und Anerkennung!“. Nachdem allgemein erkannt wurde, dass man mit einem blauen Auge davongekommen sei, fordere er jetzt jedoch mehr Nachdruck für die Umsetzung der noch ausstehenden Maßnahmen zum Hochwasserschutz, „wir müssen aus den Ereignissen lernen und dann Gas geben“! Dazu gehörten eine vernünftige Straße zum Hochwasserdamm mit einer Wendemöglichkeit, die Beantragung von Zuschüssen für einen geeigneten LKW, um den Transport von Sandsäcken zu verbessern und ernsthafte Grundstücksverhandlungen, um auch die Ortsteile entlang des Möslingbaches zu schützen und am Osterbach die Planungen umzusetzen. „Wenn nicht jetzt wann dann, ist dafür der richtige Zeitpunkt?“, fragte der zweite Bürgermeister. Josef Kollmannsberger schlug vor, bei weiteren Becken eine Polderlösung zu entwickeln, bei der die landwirtschaftliche Nutzung in die Rückhaltung integriert wird und der Staat verlässlich mögliche Schäden entschädigt. Die Funktion der Tondorfer Becken werde nach der jüngsten Diskussion im Gemeinderat nochmals geprüft. An die Vertreter der Stadt-SPD richteten die Gemeinderäte die Erwartung, Bruckberg nicht allein zu lassen. „Es reicht nicht aus, dass sich Landshuts Bürgermeister bei den Bruckbergern in den Medien für die Hilfe bedankt, auf der anderen Seite jedoch eigene Aufgaben nicht erfüllt!“, so Kollmannsberger. Die Gemeinderäte wiesen darauf hin, dass viele Gräben bis zur Stadtgrenze durch die Gemeinde Bruckberg beispielhaft gepflegt werden, die Stadt Landshut jedoch Ihre Aufgaben nicht macht. Hierzu Hampl-Portenlänger: „Die Wassermassen stauen sich am Osterbach, weil die Stadt nach der Stadtgrenze nur unzureichend räumt. Daumendrücken und dann danken reicht nicht aus, das ist uns zu dünn!“ In Zusammenarbeit mit der Stadtratsfraktion der Landshuter SPD und der Kreistagsfraktion der SPD wolle man hier auch eine Initiative starten.
Als weitere Information berichtete der zweite Bürgermeister über den Sachstand zum Wohn- und Pflegeheim Bruckberg, es werde Haus St. Nikolaus heißen und er hoffe, dass der in den Verkaufsunterlagen für diesen Sommer angegebene Baubeginn zutreffen werde und die ersten Bewohner im Herbst 2014 einziehen könnten.
Im zweiten Teil legte der Ortsvorsitzende Josef Kollmannsberger seinen Rechenschaftsbericht ab. Neben der Gemeinderatsarbeit und den Versammlungen in den letzten beiden Jahren ging er besonders auf das Thema der Verfüllung von belastetem Material in einer Tongrube in Gammelsdorf ein, welche eine erhebliche Gefahr für das Bruckberger Grundwasser darstellte. Hierzu Kollmannsberger: „Ich bin stolz auf unseren Ortsverein, der es mit seiner Petition erreicht hat, dass die Gefahr für unser Trinkwasser gebannt wurde und der Petitionsausschuss eine weitere Verfüllung bislang gestoppt hat. Aktuell laufen staatsanwaltliche Ermittlungen gegen den Betreiber, bei diesem Thema war die Bruckberger SPD von Anfang an die treibende Kraft!“. Weiterhin wurde noch auf die erfolgreiche neue Homepage der SPD Bruckberg verwiesen, die innerhalb eines Jahres über 116.000 Besucher aufwies.
Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft der Bruckberger SPD weitestgehend bestätigt, Vorsitzender bleibt Josef Kollmannsberger, stellvertretender Vorsitzender Richard Hampl-Portenlänger. Als Schriftführerin wurde Marielle Chochola, als Kassier Benedikt Damböck einstimmig gewählt.
Im Anschluss an die Sitzung wurde noch die Vorgehensweise für die Kommunalwahlen 2014 diskutiert, Josef Kollmannsberger zeigte sich zuversichtlich, die beste Lösung für die Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können.

 
 

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