Gewerkschaften und SPD in Landshut gegen Rassismus

AntiFa/Migration

DGB erinnerte an die versuchte Zerschlagung der Gewerkschaften durch das NS-Regime

Am 2. Mai 1933 haben die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Gewerkschaftshäuser gestürmt, Gewerkschaftsmitglieder verhaftet und verschleppt. Daran erinnerte der Deutsche Gewerkschaftsbund mit einer Gedenkfeier am 02. Mai 2013. Namhafte SPD-Funktionäre nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Regionssekretär Hans-Dieter Schenk umriss in seiner Eröffnungsrede den anwesenden weit über hundert Gästen im neuen Gewerkschaftshaus was sich damals in Landshut abspielte: "Am 2. Mai 1933 wurden die Büroräume in der Altstadt 337 von den Nazis gestürmt und die Beschäftigten der Gewerkschaft festgenommen und teilweise in Schutzhaft belassen."
Er betonte, wie wichtig es ist, rechtsextreme und rassistische Tendenzen heute zu erkennen und zu bekämpfen. In diesem Sinne befürwortet er ein Verbot der NPD. "Auch die NSDAP war eine kleine Partei, dennoch ist sie innerhalb von drei bis vier Monaten an die Macht in Deutschland gekommen!"
Auch ich bin der Meinung, dass man nicht erst einmal zuschauen sollte, ob sich da was entwickelt, wie es ja immer so schön heißt... Rassistische Tendenzen kann man sehr früh erkennen. Es muss dann sofort entgegengewirkt werden, damit sich nicht erst rechtsextreme Gruppen bilden können. Aufklärung steht da mit an erster Stelle und die Erinnerung wie es damals unter dem NS-Regime war. Es sind nämlich nicht nur Juden oder Ausländer verfolgt, eingesperrt und ermordet worden, sondern jeder, wirklich jeder Mensch, der sich von dem Grundbild des Deutschen unterschieden hat. Wenn ich da nur an meinen behinderten Bruder denke, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter...denn auch er wäre damals verfolgt worden. Und so gibt es sicher in jeder Familie einen geliebten Menschen.... Deshalb, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dürfen wir es niemals mehr zulassen, dass so etwas geschieht, bitte helft mit und steht auf gegen Rassismus und Fremdenhass. Keine Diktatur mehr in Deutschland!
Zum Schluss der Gedenkfeier am 02. Mai stellte Robert Grashei, erster Bevollmächtigter und Kassierer der IG Metall die Aktion "Respekt! Kein Platz für Rassismus vor", mit der die IGM eine Partnerschaft eingegangen ist. Zusammen mit Hans-Dieter Schenk enthüllte er die nun auch am Gewerkschaftshaus angebrachte Plakette zum Zeichen dafür, dass hier kein Platz für Faschismus sein soll. "Wir wollen dieses Zeichen mit aktivem handeln begleiten", sagte Robert Grashei.

 
 

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