Die SPD-Bezirkstagskandidaten in der Regierungshauptstadt on Tour

Gesundheit

Auf dem Foto sind von links zur sehen: Horst Kubatschka, Christine Trapp, Peter Irmann, Bezirksrätin Gudrun Peters, Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer, Benjamin Lettl, Dr. Matthias von Aster, Prof. Dr. Hermann Spießl und Anja König

Informationsgespräch im BKH Landshut

Am vergangenen Dienstag informierten sich die SPD-Bezirkstagskandidaten bei dem ärztlichen Direktor des Bezirkskrankenhauses Landshut und Chefarzt Prof. Dr. Hermann Spießl und bei Chefarzt Dr. Matthias von Aster über die Arbeit und die Aufgaben des Bezirkskrankenhauses BKH) Landshut. Es wurden die Schwerpunkte in der Erwachsenen- und der Kinder- und Jugendpsychiatrie angesprochen, auf medizinische Verbesserungen, aber auch Probleme und Wünsche.

Das BKH Landshut ist für die Patienten im westlichen Niederbayern zuständig und besteht aus der Erwachsenenpsychiatrie und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, einer Tagesklinik und einer Institutsambulanz. 50 % der erwachsenen Patienten kommen wegen Alkoholproblemen oder Depressionen , die anderen 50 % mit sonstigen psychischen Störungen zur Behandlung, berichtet Chefarzt Dr. Matthias von Aster. Die Erwachsenenpsychiatrie sei im Durchschnitt mit 90 % der 210 Betten belegt, 85 % gilt im Allgemeinen als Maß, denn die restlichen Betten sollten für Notfälle frei sein. Die durchschnittliche Verweildauer sei in den vergangenen Jahren stetig nach unten gegangen und liegt derzeit mit 23 Tagen noch unterhalb der mit den gesetzlichen Krankenkassen vereinbarten Dauer. Dies liegt sicher auch daran, dass psychische Erkrankungen immer früher diagnostiziert würden und die Entscheidung für eine stationäre Behandlung auch schon eher getroffen würde. Außerdem gibt seit den 50-iger Jahren für immer mehr Krankheitsbilder in der Psychiatrie auch medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten.
Der ärztliche Direktor und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Prof. Dr. Hermann Spießl berichtet, dass die Notfallbehandlung mit Rauschzustand in der Vergangenheit zugenommen habe. Hier werde gerade in der Intensivmedizin eine neue Station mit 4 weiteren Betten für Suchtmedizin gebaut. Auffällig sei auch, dass trotz Rückgang der Geburtenrate der Hilfebedarf stetig ansteige. In seiner Klinik gibt es 3 offene nach Altersgruppen gegliederte Stationen und eine geschützte Station. Kinder und Jugendliche, die sich länger in Behandlung befinden, müssen in der Klinik auch gemeinsam eine Schule besuchen, egal welcher Altersgruppe sie angehören oder welche psychischen oder körperlichen Probleme sie haben. Diese Form der Inklusion funktioniere sehr gut, weil die Schüler sich gegenseitig viel Unterstützung bieten. Ein neues Projekt, welches die beiden Chefärzte verfolgen sei das Institut für schulische und psychosoziale Rehabilitation. Hier soll jungen Menschen mit Lernstörungen, die nicht klassen- bzw. nicht gemeinschaftsfähig sind, verknüpft mit heilpädagogischer Tagesbetreuung die Möglichkeit gegeben werden, sich zu bilden und psychosoziale Kompetenz zu erlernen.
Insgesamt waren sich alle einig: die hohe Auslastung zeige, dass die Anzahl der Betten in der Klinik aufgestockt werden sollte, eine zusätzliche Klinik im Raum Abensberg wäre ein weiterer Satellit für psychisch kranke Menschen, so Dr. Matthias von Aster.

 
 

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