Die FALA feierte ihren 5. Jahrestag

Soziales & Familie

Dr. Elisabeth-Maria Bauer und Anja König

Für Jeden das passende Projekt
Ehrenamtlich engagieren ja - aber wie und wo? Bei dieser Frage hilft seit fünf Jahren die Freiwilligenagentur Landshut (Fala) weiter. Über 600 Menschen konnte sie seit ihrer Gründung beraten und vermitteln und dazu viele Projekte ins Leben rufen. Am 18.04.2013 beging die Fala im Saal des Landshuter Netzwerks mit einer Feierstunde ihren fünften Geburtstag.
Als Mitglied war auch unter anderem die Landshuter SPD-Vorsitzende Anja König anwesend.

Geschäftsführerin Dr. Elisabeth-Maria Bauer verglich die Fala mit einem Kind, das nun die ersten Lebensjahre erfolgreich geschafft hat: "Das Kleinkind Fala steht nun mehr selbstständig auf den Beinen, hat Landshut mit Neugier erkundet und viele nette Spielkameraden gefunden." Dabei war der Weg bis zur Gründung der Fala ein recht langer, wie Vorstand Prof. Dr. Theodor Eikelmann vom Landshuter Netzwerk aufzeigte.

Denn bereits seit den 60er Jahren sei ehrenamtliches Engagement ein immer größeres Thema gewesen. In den 80ern gründeten sich erste Initiativen, die Agenda 21 dann betonte die Wichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements. Mit der lokalen Agenda 21 fing der Stein in Landshut 1997 langsam zu rollen an, 2005 wurde der Arbeitskreis Soziales gegründet. Und dieser brachte die Gründung einer Freiwilligenagentur auf den Plan - eine Idee, die mit der Gründungsversammlung im Dezember 2007 verwirklicht wurde.

"Die fünf Jahre, die dann folgten, waren angefüllt mit Engagement und Arbeit durch Vorstand, Geschäftsführungen, Mitarbeiter und Helfer", sagte Eikelmann. Doch nun sei das Kind definitiv den Windeln entwachsen. Nach diesen ersten Jahren des Aufbaus wolle man nun daran gehen, die Qualität zu sichern und der erste Ansprechpartner in Sachen bürgerschaftliches Engagement werden, sagte Bauer.

Fala feiert fünfjähriges Jubiläum
Wenn auch die Fala mit weniger als einer Vollzeitstelle arbeitet, so sind die Finanzen dennoch ein wichtiges Thema. Die eine Hälfte des Budgets bestreitet der Verein mit Hilfe von Sponsoren, die andere übernimmt die Stadt. "Wir sind immer froh über die Mittel, die die Kommune uns zur Verfügung stellt, denn sie sind sicher und planbar", sagte Bauer. Dementsprechend machte Oberbürgermeister Hans Rampf in seiner Ansprache deutlich, dass er diesbezüglich auf Frieden im Stadtrat setzt: "Ich hoffe, dass das in den Gesprächen zum Haushalt 2014 ohne große Diskussionen über die Bühne geht."
Das Stadtoberhaupt hatte viel Lob für die Arbeit der Fala mitgebracht: "Das ehrenamtliche Engagement ist die Schmiere unserer städtischen Gemeinschaft." Die Fala helfe dabei nicht nur, dass jeder das für ihn passende Projekt finde: "Das zweite Standbein sind die eigenen Projekte, von denen ich ganz besonders Mobil Plus hervorheben möchte." Mobil Plus hilft älteren Menschen und Behinderten beim Busfahren. Beim Seniorentag der Dult habe Rampf nämlich festgestellt, dass Busfahren für die älteren Herrschaften ein großes Thema ist. "Da habe ich auch gesehen, dass es da noch viele Probleme gibt, die definitiv die Entwicklung eines Konzepts nötig machen." Die Preise, der Fahrplan und mangelnde Barrierefreiheit seien unter anderem an ihn herangetragen worden.
Neben der Vermittlung von Ehrenamtlichen nach außen und der Zusammenarbeit mit Firmen und Einrichtungen hat die Fala in den fünf Jahren über zehn eigene Projekte aufgebaut. Dazu gehören die Lese- und Rechenpaten, Schulbuslotsen, das Schulfrühstück an der Grundschule St. Nikola, der Aktionstag Ehrenamt, die Aktion Seitenwechsel und Fortbildungen für Freiwillige. Allein in diesen Projekten engagieren sich über 100 Ehrenamtliche.
"Mit ihrem Engagement tragen all diese Leute zu einer besseren Lebensqualität in unserer Stadt bei", sagte Rampf - ein wichtiger Wert, der leider noch in keinem Städteranking auftauche.

 
 

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